Nestis findet Nemo

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Susanne Giesecke hat “Nestis und die verschwundene Seepocke” für den Phantastischen Bücherbrief besprochen. Sie schreibt, die Geschichte sei sehr unterhaltsam und lustig geschrieben, lobt die Kritik an der Meeresverschmutzung und fühlt sich etwas an den Film “Findet Nemo” erinnert. Viel Verständnis hat sie für Kinder, die ihre kleineren Geschwister nervig finden. Sie vergibt vier Smileys für den Meermädchenroman. Und das Wiegenlied der Zitteraale mag sie offenbar auch. ;-)
Hier ihre Rezension aus dem 606. Phantastischen Bücherbrief:

“Weißt du wie viel Ströme fließen
in dem kleinen Zitteraal?
Weißt du wie viel Blitze schießen
durch das Meer wie ein Signal?
Jeder Stromstoß wird gezäh–hä–let,
dass am End kein Funken fe–he–let
von der ganzen grossen Za–hal,
von der ganzen großen Zahl.

Jeder, der selbst kleine Geschwister hat, weiß, wie nervig diese sein können und wie ungern mal dann auch noch auf sie aufpasst. Da ergeht es der kleinen Meerjungfrauenprinzessin Nestis nicht anders. Als sie mal wieder für ihre Schwester Undinchen den Babysitter spielen muss, sie aber viel lieber mit ihren Freunden ein altes Schiffswrack untersuchen will, hängt sie ihre Schwester kurzerhand ab. Als Undine dann nicht mehr nach Hause kommt macht sich Nestie die grössten Vorwürfe und nach Tagen des Bangens macht sie sich mit ein paar Freunden auf den Weg zu den Menschen, da sie Undine dort vermutet.
Die Geschichte erinnert ein wenig an FINDET NEMO, ist sehr unterhaltsam und lustig geschrieben und sowohl zum selber lesen als auch zum Vorlesen bestens geeignet. Kleine schwarz-weiß Bilder, illustriert von Olena Otto-Fradina, sowie kurze Kapitel machen es auch den kleinen Erstlesern einfach der Geschichte zu folgen und die vielen lustigen Wortwitze lassen sicher auch die Erwachsenen schmunzeln, so geht Nestis z. B. in eine Teak – Won- Platsch – Schule oder zahlreiche Sprichwörter werden “wassertauglich” umgeschrieben.
Auch gut gefallen hat mir die Sicht der Meeresbewohner auf die Verschmutzung des Meeres durch die Menschen, so denken vielleicht die kleinen und grossen Leser das nächste Mal zweimal nach, bevor sie ihren Unrat ins Wasser werfen.
Petra Hartmann hat hier ein sehr unterhaltsames Meermädchenbuch geschrieben und ich hoffe dass noch einige spannende Geschichten um Nestis und ihre Freunde erscheinen.”

Die Originalrezension könnt ihr hier finden.


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